Ergreifen Sie die Initiative

05.07.2014 – Die Landesbank Baden-Württemberg unterlässt es weiterhin aus rein taktischen Gründen, eine richtige Belehrung der Anleger über ihr Widerrufsrecht nachzuholen. Die Bank spekuliert offenbar darauf, dass eine Vielzahl der Anleger der Sachsenfonds MMP 2002 und 2003 aus Unkenntnis von einer Verfolgung ihrer Ansprüche absieht. Die Anleger der Fonds, die bisher ihre Ansprüche nicht geltend gemacht haben, sollten deshalb jetzt tätig werden.

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Hintergrund

Nach Widerruf ihrer Anteilfinanzierung können Anleger der Sachsenfonds MMP 2002 und 2003 ihre Bareinlage von der Landesbank erstattet verlangen. Steuervorteile sind hierbei nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht anzurechnen. Auch ist das Widerrufsrecht der Anleger weder verwirkt noch verjährt.

Aktuelle Entwicklung

Obwohl die Rechtslage erdrückend eindeutig ist, weigert sich die Landesbank Baden-Württemberg weiterhin die Forderungen außergerichtlich zu erfüllen. Ebenso sieht die Bank davon ab, allen Anlegern ein Vergleichsangebot zu unterbreiten, um so weitere Prozesse zu vermeiden. Die Bank rechnet offensichtlich fest damit, dass viele Anleger aus Unkenntnis ihre Ansprüche nicht verfolgen werden. Damit diese Taktik nicht aufgeht und Anleger nicht unnötig Geld verschenken, empfehlen wir allen betroffenen Anlegern, jetzt die Initiative zu ergreifen.

Ansprechpartner: Rechtsanwalt Florian Johst