Kontakt
Ihre Kanzlei Johst Richter Rechtsanwälte.
Adresse
Vor dem Lauch 15
70567 Stuttgart
70567 Stuttgart
Öffnungszeiten
Mo.-Fr.: 08.30 – 17:00 Uhr
Das Online-Banking hat den Alltag vieler Kundinnen und Kunden der DKB enorm erleichtert: Überweisungen, Daueraufträge oder der Blick auf den aktuellen Kontostand sind jederzeit und von überall möglich. Doch genau diese Vorteile machen das Online-Banking auch zum Ziel von Betrügern. Mit immer raffinierteren Methoden versuchen Kriminelle, an vertrauliche Daten zu gelangen oder Transaktionen zu manipulieren. Besonders Phishing-Angriffe – also das Abgreifen sensibler Informationen durch gefälschte E-Mails oder Webseiten – nehmen stetig zu. Wer die Warnsignale rechtzeitig erkennt und weiß, wie er reagieren muss, kann sich wirksam vor Schaden schützen.
Für Johst Richter Rechtsanwälte steht die Mandantenzufriedenheit an erster Stelle
Betrüger im Online-Banking sind technisch versiert und psychologisch geschickt. Besonders beliebt ist das sogenannte Phishing: Dabei werden gefälschte Nachrichten verschickt, die täuschend echt aussehen und angeblich von der DKB stammen. Häufig wird darin behauptet, es gäbe ein Sicherheitsproblem, ein Update sei notwendig oder die Kontodaten müssten „dringend bestätigt“ werden. Wer den Links in solchen Nachrichten folgt, landet auf einer gefälschten Seite, die der echten Online-Banking-Seite der DKB zum Verwechseln ähnlich sieht. Dort versuchen die Betrüger, sensible Daten wie PIN, TAN oder Login-Daten abzufragen. Auch Telefonanrufe oder SMS von angeblichen Bankmitarbeitern gehören inzwischen zu den typischen Methoden.
Damit Betrug im Online-Banking gar nicht erst erfolgreich ist, sollten DKB-Kunden die gängigsten Warnsignale kennen. Typisch für Phishing-Mails sind ein unpersönlicher Betreff, viele Rechtschreibfehler, ungewöhnliche Absenderadressen oder die Aufforderung, persönliche Daten preiszugeben. Auch Druckmittel wie „sofortige Sperrung des Kontos“ sind ein Hinweis darauf, dass Betrüger am Werk sind. Vorsicht ist auch geboten, wenn sich das Design der Login-Seite verändert hat oder plötzlich ungewöhnliche Abfragen erscheinen. Wer aufmerksam bleibt, kann sich rechtzeitig schützen und einen Betrug verhindern.
Hat ein Kunde den Verdacht, dass Betrüger Zugriff auf sein Online-Banking erlangt haben, ist schnelles Handeln entscheidend. Die erste Maßnahme sollte immer die sofortige Sperrung des Online-Banking-Zugangs sein. Die DKB bietet hierfür eine Notfall-Hotline sowie Online-Möglichkeiten, um Karten und Zugänge unmittelbar zu blockieren. Zusätzlich sollten die Kontoauszüge überprüft und verdächtige Transaktionen sofort gemeldet werden. Je schneller gehandelt wird, desto größer ist die Chance, dass Zahlungen gestoppt oder rückgängig gemacht werden können.
Die DKB lässt ihre Kundinnen und Kunden in einer solchen Situation nicht allein. Nach der Sperrung des Zugangs unterstützen die Mitarbeiter bei der Analyse des Vorfalls und leiten erste Schritte zur Sicherung des Kontos ein. Oftmals können Transaktionen noch gestoppt werden, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Darüber hinaus gibt die DKB wertvolle Hinweise, wie Betroffene ihre Systeme überprüfen lassen können und welche Maßnahmen für zukünftige Sicherheit sinnvoll sind. Auch die Einrichtung neuer Zugangsdaten gehört zum Service.
Die beste Hilfe gegen Betrug im Online-Banking ist die richtige Vorbeugung. Die DKB empfiehlt, regelmäßig die Kontobewegungen zu kontrollieren, aktuelle Sicherheitssoftware auf allen Geräten zu installieren und den Zugang ausschließlich über die offizielle Website oder die geprüfte Banking-App aufzurufen. Kunden sollten niemals ihre PIN oder TAN per E-Mail, Telefon oder SMS weitergeben – die DKB wird solche Daten nie abfragen. Auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung bietet zusätzlichen Schutz vor Betrügern. Wer diese Tipps beherzigt, reduziert das Risiko, auf Phishing oder andere Betrugsversuche hereinzufallen, erheblich.
Häufige Methoden sind Phishing, pushTAN-Manipulation, mTAN & SIM-Swapping, Vishing und Betrug bei Echtzeitüberweisungen.
mTAN gilt als unsicher, da Betrüger eine Ersatz-SIM beantragen und so alle TANs abfangen können.
Echtzeitüberweisungen ermöglichen Geldtransfers innerhalb von Sekunden, was Betrügern wenig Zeit für Gegenmaßnahmen lässt und das Risiko für Kunden erhöht.
Behavioral Biometrics analysiert das Nutzerverhalten (z. B. Tipp- oder Mausbewegungen), um zu erkennen, ob ein Gerät oder Nutzer vertrauenswürdig ist.
Mo.-Fr.: 08.30 – 17:00 Uhr